Omnom
die Zwergbartagame stellt sich vor
Hallo, ich bin Omnom, die Zwergbartagame. Meine Schuppen sind dunkelbraun mit hellen Flecken. An meinem Kinn besitze ich schöne, braune Streifen auf weissem Hintergrund. Ausserdem habe ich auf meinem Kopf, am Schwanz und am Rücken Stacheln (die überhaupt nicht spitz sind). Bei meiner Besitzerin wohne ich in einem hübschen Wüstenterrarium.
Steckbrief:
| Name: | Omnom |
| Art: | Zwergbartagame (Pogona Henrilawsoni) |
| Geschlecht: | Männlich |
| Geburtstag: | 16. September 2019 |
| Lieblingsfutter: | Insekten und Blüten |
| Erwerbsdatum: | 13. März 2020 |
| Züchter: | Lorica AG |
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präsentiert sich von seiner besten Seite
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lädt in sein Zuhause ein
Das Terrarium ist sehr wichtig und sollte den Bedürfnisse der Tiere entsprechen, da sie ja unter Umständen ihr ganzes Leben darin wohnen. Es gibt für die Terrarien Mindestgrössen, die jeddoch ziemlich klein sind. Es ist besser, wenn man die Echsen in mindestens 120x60x80cm (LxBxH) grossen Terrarien hält. Zwergbartagamen leben in Steppen oder Halbwüsten, daher soll das Terrarium auch so eingerichhtet sein. Ca. 10 cm Sand (lehmhaltig, damit sie nicht einsinken) bilden den Bodengrund. Im Terrarium gibt es Wurzeln und Äste als Klettermöglichkeiten. Kork ist besonders gut geeignet, da sich die Tiere gut an ihm festhalten können. Eine Rückwand ist auch von Vorteil. Ein Sonnenstein ist auch sehr wichtig, da Zwergbartagamen (und allgemein Reptilien) sich sonnen, um zu verdauen und erst richtig in die Gänge zu kommen. Dafür braucht man pro Tier eine UVB Lampe. Auch Verstecke wie zum Beispiel Höhlen oder ein Korktunnel werden benötigt. Strukturelemente wie zum Beispiel Wurzeln geben den Bartagamen Sichtschutz. Sie müssen aber immer noch genug Fläche um herum zu laufen haben.
Einkaufsliste für das Terrarium
- 2x 20l Sandsäcke
- UVB Metalldampflampe (70 Watt)
- Leuchtstoffröhre
- Daylightlampe (13 Watt)
- Zeitschaltuhr
- Thermo- und Hygrometer
- Sonnenstein
- grosser Korkast
- kleinerer Korkast
- Korktunnel
- Höhle
- Rückwand
- Wasserschale
- Futterschale
- Pflanze (z.B. Geldbaum, Echeveria oder Golliwoog)
Diese Einrichtungsgegenstände sind für ein Terrarium in der Grösse 120x60x80 gedacht.
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fragt seinen Arzt oder Apotheker
Auch Bartagamen können krank werden. Dies meist aufgrund von Haltungsfehlern, falscher Temperatur oder Luftfeuchtigkeit oder Parasiten.
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bittet zu Tisch
Bartagamen sind omnivor, dass heisst wir sind Allesfresser. Also essen wir Kräuter, Blätter, Samen, Früchte, Blüten und Gemüse, aber auch Insekten, Spinnen und kleinere Artgenossen. Wenn Bartagamen wählen können, bevorzugen sie immer tierisches Futter. An tierischer Nahrung können Bartagamen vor allem Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben und Schwarzkäferlarven (Zophobas) erhalten. Die Insekten soll man vor der Fütterung mit einem Mineralstoffpräperat einstäuben. Meine Insekten werden mit Korvimin ZVT+ Reptil eingestäubt. Für die zusätzliche Mineralstoffversorgung bekomme ich ausserdem ein Schälchen Sepiaschale. Die Futtertiere können mit den gleichen Futterpflanzen gefüttert werden wie ich. Obst sollte man eigentlich nicht oder sehr wenig verfüttern, da wir Zwergbartagamen fructoseintolerant sind. Die Blätter von Tomaten sind giftig, die Früchte kann man ab und zu anbieten. Wichtig ist, dass alle Futterpflanzen aus biologischem Anbau sind und nicht zu nass serviert werden (d.h. nach dem Waschen abtrocknen)! Sonst bekomme ich Durchfall, da ich als Wüstentier zuviel Feuchtigkeit in der Nahrung nicht gewohnt bin.
Meine persönlichen Lieblingspflanzen sind: Geraffelte Zuccini, geraffelte Möhre, Chicorée, Endivie, Basilikum, Kornblumenblüten, Malvenblüten, Oregano, Klee, Löwenzahn und Golliwoog.
Mit zunehmendem Alter, sollte ich auch ein bis zwei Fastentage pro Woche einlegen.
Wochenplan
| Montag: | Insekten |
| Dienstag: | Grünfutter |
| Mittwoch: | Grünfutter |
| Donnerstag: | Grünfutter |
| Freitag: | Insekten |
| Samstag: | Grünfutter |
| Sonntag: | Fastentag |
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führt Tagebuch
13.03.2022 - Der Frühling beginnt!
Liebes Tagebuch
Endlich wird es wieder wärmer und die Blumen beginnen zu spriessen. Jetzt da der Frühling beginnt, bin ich schon wieder viel aktiver, im Gegensatz zu direkt nach der Winterruhe. Ich sonne mich bereits fleissig auf meinem Stein, fresse wieder mehr und renne herum. Ab und an sitze ich jedoch trotz des beginnenden Frühlings nur auf der Rückwand oder in der Höhle - manchmal braucht man schliesslich auch seine Ruhe! Nun bekomme ich auch oft wieder Wiesenkräuter wie Löwenzahnblätter, Kleeblätter oder Breit- und Spitzwegerich. Einige Male gab es auch schon Löwenzahnblüten, (meine absoluten Lieblingsblumen) auf die hab ich mich immer sofort gestürzt und alles verschlungen. Ausserdem hat mein Frauchen, wie schon letztes Jahr, einige Futterpflanzen für mich gekauft und nun in ihrer Küche stehen. Darunter sind Kräuter wie Oregano oder Basilikum, aber auch Golliwoog, Portulak oder Brunnenkresse. Vor einigen Tagen hat sie sogar in ihrem Garten noch mehr Pflanzen für mich gesäät. Ich freue mich also schon auf einen Sommer mit viel leckerem Futter! Heuschrecken gibts jetzt übrigens auch endlich wieder.
Heute lebe ich übrigens schon 2 Jahre bei meinem Frauchen! Zur Feier des Tages hat sie ganz viele leckere Dinge gesucht und mir eine riesengrosse Portion Grünfutter gemacht. Langsam beginnt auch die Paarungszeit für uns Zwergbartagamen. Ich habe zwar kein Weibchen, aber meist bin ich dann trotzdem viel aktiver. Ich hör jetzt mal auf, dann kann ich mich bis dahin noch ein wenig ausruhen.
09.01.2022 - Ich bin zurück im Terrarium!
Liebes Tagebuch,
An Silvester hat mich mein Frauchen wieder nach oben ins Terrarium geholt. Dort fand ich es nach meinen elf Wochen Winterruhe ein bisschen ungewohnt wieder in meinem Terrarium zu sein. In den ersten Tagen hab ich mich in meiner Sandkuhle hinter der Höhle versteckt und schlief noch ein wenig. Nach einigen Tagen stellte mein Frauchen dann die LED-Lampe an, sodass ich Licht hatte. Nach einiger Zeit folgten noch die Wärmelampen, zuerst nur wenige Stunden am Tag, später immer mehr. Abgenommen habe ich glücklicherweise auch nur zwei Gramm, als die Winterruhe begann, war ich 58g schwer und am Ende 56g. Um das herauszufinden, hat mein Frauchen mich sowohl vor und nach der Winterruhe gewogen, als auch währendem ich im Keller schlief. Dafür setzte sie mich in meine Transportbox und stellte diese auf eine Briefwaage. Sonderlich toll fand ich dass nicht, schliesslich halte ich ja meine Winterruhe nicht um gestört zu werden! Zum Glück hat mich mein Frauchen nur alle paar Wochen gewogen!
Inzwischen habe ich sogar wieder Grünfutter erhalten, welches ich alles aufgegessen habe (war übrigens sehr lecker). Heuschrecken gibts leider erst wieder, sobald ich das erste Mal gekotet habe. Jetzt hänge ich wieder an meinem Lieblingsplatz rechts oben auf der Rückwand. Ich bin noch nicht so ganz wach, also verabschiede ich mich für heute.
17.10.2021 - Ich gehe in die Winterruhe
Liebes Tagebuch,
Nun bin ich schon seit einigen Tagen im Keller meines Frauchens und halte Winterruhe. Hier ist es schön kühl und gemütlich. Mein Frauchen hat in der Kiste, in der ich schon vorheriges Jahr geschlafen habe, einige Zentimeter Sand eingefüllt und meinen Sepianapf als kleine Wasserschale dazugetan. Die Einrichtung komplettiert hat dann noch meine Höhle mit Sphagnum-Moos, das lange feucht bleibt und auch bei Häutungen hilft. Dieses hat die Tierärztin empfohlen als meine Besitzerin mit ihr über meine Häutung gesprochen hat.
Vorher musste ich leider mal wieder etwa zwei Wochen fasten. In dieser Zeit reduzierte mein Frauchen die Beleuchtung in meinem Terrarium, bis diese nur noch wenige Stunden brannte. Während diesen Wochen habe ich die meiste Zeit in der Höhle verbracht und habe mich alle paar Tage nach draussen gewagt nur um gleich danach wieder zu verschwinden. Nachdem ich dann einige Male gekotet habe, durfte ich endlich nach unten schlafen gehen. Alle paar Tage kommt nun mein Frauchen vorbei und sieht nach mir, der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und wechselt mein Wasser.
Jetzt bin ich aber müde und möchte schlafen! Gute Nacht (oder eher guten Winter!)
02.09.2021 - Besuch beim Arzt
Liebes Tagebuch,
der Sommer neigt sich dem Ende zu und ich bereite mich langsam auf die Winterruhe vor. Ich bewege mich schon weniger, da es auch kälter wird. Immer öfter verschwinde ich in der Hölle und komme dann einige Zeit nicht mehr nach draussen.
Mein Frauchen hat bereits eine Kotprobe für mich eingeschickt und das Resultat ist schon zurüchgekommen. Meine Parasiten sind zwar immer noch da, aber sie haben sich zumindest nicht vermehrt, was schon mal ein gutes Zeichen ist.
An einem Freitag bin ich dann zusammen mit meinem Frauchen zu meiner TierÄrztin gefahren. Ihre Praxis liegt zum Glück gleich im Nachbardorf, also ist es dementsprechen nicht so weit. Meine Freude hielt sich jedoch trotzdem in Grenzen als ich in meine Transport Box verfrachtet wurde. Nach kurzer Zeit sind wir dann angekommen. Nachdem wir im Warteraum einige Zeit verbracht haben (was übrigens gar nicht so schlimm war, weil ich mit Blumen versorgt wurde) durften wir ins Untersuchungszimmer rein. Die ärztin hat mich untersucht und mit meiner Besitzerin gesprochen. Sie gab das Okay für die Winterruhe trotz meinem (zum Glück wie schon gesagt geringen) Parasitenbefall.
Nun freue ich mich schon auf ein wenig Ruhe während des Winters!
14.08.2021 - Endlich Sommer!
Liebes Tagebuch,
es ist Sommer! Draussen ist es (auch für mich) schön warm, was heisst, dass ich an einigen Tagen nach draussen unter die richtige Sonne darf. Mein Frauchen hat dafür extra eine grosse, oben offene Box eingerichhtet. Als Bodengrund dient Terrariensand. Zwei Korkäste sind so aufgestellt, dass ich mich unter ihnen verstecken kann und geichzeitig eine Klettermöglichkeit habe. Ausserdem kommt noch mein Sonnenstein aus dem Terrarium dazu. Damit ich nicht rausspringen kann, aber trotzdem Sonne abbekomme, legt mein Frauchen ein Gitter auf die Box. So sonne ich mich im Garten dann bis zu einer Stunde und geniesse natürliches UV-Licht, denn die Lampen bei mir im Terrarium können die Sonne ja nicht komplett ersetzen.
Besonders freue ich mich über die vielen Blumen und Wiesenkräuter die jetzt überall wachsen. Diese sind nicht nur sehr gesund sondern auch lecker! Auch sind sie in ihrer Zusammensetzung den im natürlichen Lebensraum von mir vorkommenden Futterpflanzen am ähnlichsten.
Das einzige, was meine Freude über den Sommer trüben kann ist die Häutung. Alle paar Monate muss ich mich häuten da meine äusserste Hautschicht nicht mitwachsen kann. Zuerst werde ich ganz milchig und hell, danach platzt meine Haut in Fetzen ab. Meist sitze ich dann einige Tage schlecht gelaunt rechts oben auf meinem Lieblingsplatz und reibe mich an der Rückwand. Jetzt habe ich aber Hunger! Unten in meinem Futternapf hat es nämlich Wiesenkräuter...
14.02.2021 - Ich bin wieder da!
Liebes Tagebuch,
ich bin endlich wieder zurück in meinem Terrarium! Wir hatten einen Kälteeinbruch im Bereich von zweistelligen Minusgraden und auch im Keller wo ich schlief wurde es langsam zu kalt für mich. Daher hat dann mein Frauchen beschlossen mich wieder raufzuholen, bevor die Kellertemperatur unter 13 Grad Celsius fällt. Ich war neun Wochen unten im Keller und freue mich, dass ich jetzt wieder oben bin. Der Züchter hat gesagt, dass zwei Monate eine gute Dauer für die Winterruhe in meinem Alter ist, die Tierärztin meinte nicht mehr als vier Monate. Als ich dann oben war, hab ich zuerst ein paar Tage weitergeschlafen, das Licht war ja auch immer nur so kurz an. Inzwischen bin ich wieder ziemlich wach und habe schon einiges an Grünfutter verdrückt, nur Heuschrecken gabs noch nicht, weil in vielen Büchern steht, dass ich zuerst Kot absetzen muss, bevor ich wieder Lebendfutter fressen darf.
Da sich mein Schwanz kurz vor der Winterruhe zu häuten begonnen hat und sich nun erwartungsgemäss nicht alle alte Haut gelöst hat, muss ich alle paar Tage ins Bad. Mein Frauchen füllt dazu jeweils eine etwas tiefere Schale mit ca. 37 Grad Celsius warmen Wasser - aber nur so tief, dass mein Bauch gerade so benetzt wird. Das regt hoffentlich auch meine Verdauung wieder etwas an. 20 bis 25 Minuten Bad wären ideal, meistens habe ich nach 10-15 Minuten aber genug und werde dann auch nicht weiter zu meinem Glück gezwungen. Bin ja eine Bart- und keine Bad-Agame.
26.12.2020 - Zeit für die Waage
Liebes Tagebuch,
die letzten Wochen hat mein Frauchen mich nur alle paar Tage im Keller besucht, um das Wasser zu wechseln und die Temperatur, bzw. die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Bei der Gelegenheit hat sie das alte Wasser jeweils über den Sand gegossen, damit dieser weiterhin schön feucht (aber nicht nass) bleibt. Ich habe für den Besuch jeweils die Augen geöffnet (zumindest ein Bisschen) und den Kopf gehoben. Muss ja wissen, was da im Keller so vor sich geht. Am liebsten hätte ich aber eigentlich meine Ruhe und pumpe mich daher auch drohend auf, wenn mir jemand zu sehr auf die Pelle rückt.
Mein Frauchen hätte am liebsten mehrmals am Tag nach mir geschaut, wollte aber jede unnötige Störung vermeiden. Da ich noch einen leichten Parasitenbefall habe, ist es jedoch umso wichtiger, dass ich nicht zuviel Energie verbrauche. Nun, nachdem ich nun schon einen Monat in der Winterruhe bin, wollte sie endlich wissen, wieviel ich abgenommen habe. Frauchen hat mich dann mit einer Briefwaage gewogen. Die Waage hat zwischen 48 und 49 Gramm geschwankt, also habe ich höchstens ein Gramm abgenommen, was okay ist, da ich während der gesamten Winterruhe nicht mehr als 10% meines Ursprungsgewichts abnehmen sollte.
In letzter Zeit ist die Temperatur von etwa 18 bis 19 Grad auf etwa 15 Grad gesunken, da draussen der Winter Einzug gehalten hat. Das ist, wenn man der einschlägigen Literatur glauben darf, die ideale Temperatur für die Überwinterung, wobei der nette Herr von der Zuchtstation sogar meinte, 13-15 Grad seien in Ordnung.
Vier Wochen sind nun schon um, mindestens zwei sollte ich nun noch im Winterquartier verbleiben. Angemessen für mein Alter sind zwei Monate, mehr als vier Monate sollten es gemäss Tierärztin nicht sein. Wie auch immer, noch genug Zeit, um mich zu erholen und auf ein ereignisreiches, neues Jahr vorzubereiten.
Mein Frauchen war in dieser Zeit aber auch nicht untätig und hat den alten Sand im Terrarium ausgetauscht. Die restlichen Einrichtungsgegenstände hat sie noch mehrmals mit heissem Wasser übergossen. Anschliessend hat sie alles wieder für mich schön hergerichtet. Bis bald!
28.11.2020 - Die Winterruhe beginnt
Liebes Tagebuch,
die letzten Tage war ich ziemlich müde und habe die meiste Zeit auf meiner Lieblingsterasse oben auf der Rückwand verbracht. Appetit hatte ich auch keinen mehr. Meine letzte Kotprobe im September hatte ergeben, dass ich wieder einen geringen Kokzidienbefall habe. Nach Rücksprache mit meiner Tierärztin, hat sich mein Frauchen dazu entschieden, dennoch meine Winterruhe einzuleiten. Da ich bereits im Frühjahr gegen Oxyuren mit Panacur und gegen Kokzidien mit Baycox behandelt wurde und es mir inzwischen ansonsten sehr gut geht, wollte sie mir eine erneute Behandlung mit einem so starken Medikament ersparen. Die Medizin hat eh ganz furchtbar geschmeckt.
Mein Frauchen hat über den Zeitraum von etwa zwei Wochen die Beleuchtung im Terrarium reduziert, sodass es nach und nach kühler wurde, bis am Schluss nur noch die LED-Lichtleiste für ein paar Stunden um die Mittagszeit an war. Zu Futtern gab es auch nichts mehr.
Dann hat sie mich in mein Winterquartier verfrachtet. Für das Winterquartier hat mein Frauchen eine SAMLA-Box mit Deckel von Ikea gekauft. In die Box und den Deckel hat sie ganz viele Luftlöcher gebohrt. Das war mit der Handbohrmaschine gar nicht so einfach. Oli, der nette Herr aus der Zuchtstation, hat ihr für das nächste Mal den Tipp gegeben, einen Lötkolben zu verwenden. In die Box kam noch ca. 10 cm von meinem etwas feuchten Terrariensand, meine Höhle und eine kleine Trinkschale, sowie ein Hygrometer, damit man die Temperatur und Luftfeuchtigkeit jeweils schnell kontrollieren kann.
Ich war anfags etwas skeptisch, ob es mir hier gefallen wird:
Da es bei uns in der Wohnung mit 22° C zu warm ist, muss ich nun in den dunklen Keller. Dort ist ist es zur Zeit etwa 17° C und die Temperatur sinkt mitten im Winter, wenn es draussen noch kälter ist, auf ca. 15° C ab. Ideale Bedingungen, damit sich mein Kreislauf soweit verlangsamt, dass ich nicht zu viel Energie verbrenne.
Mein Frauchen ist etwas nervös, da ich zum ersten Mal Winterruhe mache, und wird sicherlich alle paar Tage nach mir sehen. Ich bin jetzt aber erst einmal von der ganzen Aufregung und geschafft und werde etwas schlafen. Gute Nacht und bis zum nächsten Mal!
Omnom
bildet sich weiter
Bartagamen
Gunther Köhler - Karsten Griesshammer - Norbert Schuster
Das Buch wurde meinem Frauchen auf einer Terrarienmesse empfohlen und ist mit 255 Seiten und 435 Farbfotos recht umfangreich. Es beschreibt Bartagamen allgemein, lediglich 30 Seiten entfallen auf Unterarten (davon acht speziell über Pogona Henrilawsoni). Viele Themen werden behandelt z.B Verhalten, Pflege im Terrarium, Zucht und Aufzucht Erkrankungen uvm. Besonders hilfreich ist eine grosse Liste an geeigneten Futtertieren und Grünfutter.
Die Zwergbartagame
Martin Dieckmann
In diesem Buch sind auf 63 Seiten viele spannende Informationen zu finden. Es eignet sich auch für jüngere Leser, da alles sehr einfach und verständlich erklärt wird. Das Buch beschreibt ausschliesslich Zwergbartagamen und ist mit 55 schönen Farbfotos bebildert. Es werden alle wichtigen Themen behandelt, besonders die Ernährung, die Fortpflanzung und Nachzucht. Ausserdem beinhaltet dieses Buch eine sehr ausführliche Beschreibung vom Aussehen der Zwergbartagamen.